RUPPERT STÜWE
#BewegtWas
Für Steglitz-Zehlendorf im Bundestag

Mein Praktikum im Deutschen Bundestag

Es war in der ersten Woche während meines Schülerpraktikums. Ich saß auf der Zuschauertribüne im Plenarsaal des Bundestages, schaute auf die Regierungsbank und den Saal unter mir und dachte: Was für ein cooles Erlebnis für eine Schülerpraktikantin einer neunten Klasse. Meine zwei Wochen im Bundestag jedenfalls waren sehr abwechslungsreich. Ich habe an vielen verschiedenen Konferenzen teilgenommen, beispielsweise einer Konferenz über vernachlässigte Tropenkrankheiten oder am Mittagstisch der Parlamentarischen Linken.

Es hat mir vor allen Dingen Spaß gemacht, nach verschiedenen Themen zu recherchieren – wie zum Beispiel nach den jetzigen Corona-Regelungen, weil ein Bürger aus dem Wahlkreis dazu eine Frage hatte. Oder nach verschiedenen Forschungs- und Bildungseinrichtungen in Berlin, die für die Arbeit von Herrn Stüwe wichtig sind. Der Wechsel zwischen dem Bundestagsbüro in Mitte und dem Wahlkreisbüro in Lichterfelde hat mir sehr gefallen, da ich nicht jeden Tag im gleichen Büro gearbeitet habe und dadurch einen Perspektivwechsel und einen noch besseren Einblick in die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten bekommen habe.

Meine Arbeitszeiten waren sehr flexibel und ich hatte jeden Tag eine neue Aufgabe zu erledigen. Die spannendste Erfahrung war auf jeden Fall die Diskussion über “Das Netzwerk” mit Lina Seitzl und der gemeinsame Besuch mit Herrn Stüwe der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf. Das Gefühl, durch das riesige Paul-Löbe-Haus zu gehen, in dem jetzt gerade der Bundespräsident gewählt worden ist, war eine besonderes Erlebnis. Jeden Tag durfte ich den Alltag eines Abgeordneten näher kennenlernen.

Das Praktikant*Innen Programm, das von der SPD organisiert wurde, war großartig, weil ich die deutsche Politik näher kennengelernt habe und auch eine interessante Führung durch das Abgeordnetenhaus in Berlin bekam. Eine der besten Sachen war natürlich, dass ich meinen eigenen Hausausweis hatte, und dadurch das Gefühl, Teil des Teams zu sein. Ganz nebenbei musste ich so nicht jeden Tag durch die Sicherheitsschleuse gehen.

Mir war in diesen zwei Wochen beim Praktikum nie langweilig, weil ich so viel miterleben durfte und nicht nur am Schreibtisch gesessen habe. Mir hat es auch gefallen, wie viel die Kollegen im Büro mir zugetraut haben und wie ich Projekte auch schon eigenständig angehen durfte. Das Team war ein Team, immer hilfsbereit und hat mir geholfen, wenn ich noch Unterstützung gebraucht habe. Für mich waren es zwei erlebnisreiche, spannende Wochen und alles, was ich mir von einem Praktikum erhoffen konnte.

Teresa

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