RUPPERT STÜWE
#BewegtWas
Für Steglitz-Zehlendorf im Bundestag

Bund finanziert Translationszentrum für Gen- und Zelltherapie in Berlin in den nächsten Jahren mit 44 Mio. Euro

Zum Beschluss des Haushaltsausschusses, die Gründung eines Translationszentrums für Zell- und Gentherapien in Berlin in den nächsten Jahren mit 44 Mio. zu finanzieren, erklärt der Steglitz-Zehlendorfer SPD-Bundestagsabgeordnete Ruppert Stüwe:

„Gen- und Zelltherapien sind wegweisende Zukunftsfelder in der Medizin. Berlin ist in diesem Bereich heute schon führend. Mit der Charité und dem Berlin Institute of Health haben wir einen exzellenten Wissenschaftsstandort und ein Innovationszentrum in unserer Stadt. Gemeinsam mit der Bayer AG ist ein Forschungszentrum für Translation geplant, für das der Haushaltsausschuss des Bundestages heute finanzielle Mittel bewilligt hat. 

Grundlage dafür war die gemeinsame Vereinbarung der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey mit dem Vorstand der Bayer AG, Herrn Stefan Oelrich, und dem Vorstandsvorsitzenden der Charité, Herrn Professor Heyo Kroemer. Ich freue mich sehr, dass diese wichtige Initiative jetzt durch Bundesmittel unterstützt wird.

Ich habe mich dafür eingesetzt, dass in der heutigen Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses die finanzielle Förderung beschlossen wird, und freue mich, dass dies in Zusammenarbeit mit den Haushälter:innen der Ampel-Koalition gelungen ist. 

Mit der Finanzierung des Projektes stärkt der Bund nachhaltig den Forschungsstandort Berlin und Deutschland. Dies folgt dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziel, Deutschland zum international führenden Biotechnologie-Standort zu machen und Ausgründungen voranzutreiben.“

Im Jahr 2023 sind Ausgaben in Höhe von vier Mio. Euro sowie Verpflichtungsermächtigungen im Jahr 2024 in Höhe von 16 Mio. Euro und in den Jahren 2025 und 2026 von jeweils 12 Mio. Euro eingeplant. Diese dienen vorbereitenden Maßnahmen zur Planung, etwa einer Architektenausschreibung, Workshops mit der Wissenschaftscommunity im Rahmen des Baus und der Planung eines Translationszentrums und Entwicklung sowie Umsetzung einer nationalen Strategie für Gen- und Zelltherapien.

Das Translationszentrum wird als Inkubator für wissenschaftliche Ausgründungen und Biotech-Start-Ups dienen und ihnen praktische Unterstützung von der Unternehmensgründung bis zu den Zulassungsprozessen bieten. Zudem wird ein Netzwerkbüro den Austausch der deutschen sowie internationalen Forschungsszene koordinieren.

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